Frequently asked Questions (FAQs)

Futter: Wie und was füttern wir?

Gibt man bei Google das Thema Welpe und Futter an, erhält man unzählige Seiten über die «richtige und beste Ernährung» der Welpen.

Fragt man zehn Züchter erhält man mindestens so viele unterschiedliche Meinungen und Fütterungskonzepte.

Wir füttern unsere erwachsenen Hunde so, dass sie morgens kaltgepresstes Trockenfutter bekommen. Abends bekommen sie meistens rohes oder gekochtes Fleisch bzw. Fisch und Innereien im Wechsel, zusammen mit Gemüse und Obst bzw. Gemüseflocken. Dazu Kräuter, Kalk, Bierhefe und Öl. Gelegentlich aufgepeppt durch Hüttenkäse oder Quark. Diese Ernährungsform nennt man BARF.

Sie lieben es!

Das klingt sehr aufwendig, ist es aber nicht. Wenn man sich einmal damit befasst hat, ist es kaum mehr Arbeit. Auch in meinem Training sehe ich viele Hunde und die geBARFten bzw. teilgeBARFten Hunde erkennt man meistens sofort. Gesunde Haut, glänzendes Fell, sie «stinken» nicht und haben kaum bis keinen Zahnstein.

Unser Fleisch bekommen wir von verschiedenen Herstellern, teilweise aus der Region, teilweise von Tackenberg oder Das Tierhotel. Sofern Bioware verfügbar ist, nehmen wir diese bevorzugt.

Die Welpen werden mit frischem Fleisch, Trocken- und Dosenfutter gefüttert. Wir füttern Naturavetal, weil wir von der Qualität und dem Konzept überzeugt sind.  Nähere Infos erhalten Sie hier.

Abendessen! An dem Tag gab es für Romy (links) Rindfleisch mit Kräutern und Henry (rechts) gewolftes Bio-Huhn, für beide Gemüseflocken, Kräuter und Canis Plus Aktiv, geriebenem Apfel und Möhren,  Hüttenkäse und Kresse. Die Ölmischung mache ich selber aus Leinöl, Mariendistelöl und Lachsöl. Einige Tropfen Schwarzkümmelöl gibt es derzeit nur für Henry.

Kastration: Unsere Meinung zu dem Thema

Es gab mal eine Zeit, in der Hundeohren und -ruten abgeschnitten wurden. Kupieren nennt man das. Auch ich kenne das noch von früher. Unseren Foxterriern wurden die Ruten kupiert. „Meine Güte, wie konnten wir das tun?“ denke ich heute. Aber ist es mit der Kastration nicht ähnlich? Können wir die Kastration aus nicht-medizinischen Gründen verantworten?

Laut dem Tierschutzgesetz ist die Kastration von Hunden in Deutschland grundsätzlich VERBOTEN!

Im Gesetzestext heißt es: Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt nicht, wenn …der Eingriff im Einzelfall…nach tierärztlicher Indikation geboten ist.“ §6 Abs. 1S. 2 Nr. 1 a) TierSchG

Was passiert mit einem Lagotto, wenn er kastriert wird?

Gerade der Lagotto neigt dazu, dick zu werden. Die kastrierten Lagotto-Hündinnen, die ich kennengelernt habe, waren allesamt in schlechter Haarkondition. Das Fell neigt zur Verfilzung, weil die Unterwolle verstärkt wächst (Wollfell). Auch von anderen Rassen kenne ich diese Problematik. Eine weitere Komplikation kann das Harnträufeln sein. Die Hündin wird dann inkontinent.

 

 

Einige Hundebesitzer führen als Grund an, dass sie keine Welpen haben möchten. Beispielsweise gibt es in der Nachbarschaft Rüden. Was bedeutet das in der Praxis? Eine Hündin ist zweimal im Jahr läufig. An ca. vier bis fünf Tagen während der Läufigkeit ist sie in der sogenannten Standhitze. D.h. dies sind die fruchtbaren Tage, in denen ein Deckakt erfolgreich sein kann. An diesen Tagen sollten Sie die Hündin nicht ohne Leine laufen lassen und eben nicht in den Park zu den freilaufenden Hunden gehen. Zuhause ziehen Sie der Hündin eine Hose (mit einer Binde) an, damit sie nicht die Böden bekleckert. Auch das ist meist nur die ersten fünf bis zehn Tage nötig. Für den Hundebsitzer ist es damit zehn Tage „lästig“. Für die Hündin ist es aber 365 Tage im Jahr eine Belastung. Und verkürzt möglicherweise durch erhöhte Krebsneigung und die fehlenden Hormone ihre Lebenserwartung.

Kastrierte Rüden neigen nicht nur zur Fettleibigkeit und Verschlechterung des Fells. Oftmals leiden sie darunter, dass andere Rüden sie dominieren. Sie werden als „Neutrum“ wahrgenommen. Auch bei Rüden kann es durch die Kastration zu gesundheitlichen Einschränkungen kommen.

Bei uns leben ein intakter Rüde und eine intakte Hündin in einem Haushalt. Zweimal im Jahr müssen die beiden für vier bis fünf Tage in getrennten Hauskennels schlafen, in getrennten Boxen im Auto mitfahren und alleine nach draußen gehen.

Sollte es einmal medizinisch notwendig sein, würde ich natürlich sofort den Eingriff machen lassen. Also z.B. bei einer Hodenentzündung oder einer Gebärmutterentzündung.

Lesen Sie weiter:

Interessante Beiträge zu dem Thema:

Beitrag von Tierarzt Dr. Rückert

Reportage des WDR

Beitrag Wissen Hund

Wie lange kann ein Hund alleine bleiben?

Der Hund ist ein Rudeltier. Er bleibt gerne in Kontakt mit seinen Menschen und es erfordert Training vom Welpenalter an.

Vor kurzem gab es eine interessante Sendung dazu. Einen guten Bericht des DOGS Magazins finden Sie hier.

Grundsätzlich sollte der Hund so wenig wie möglich alleine gelassen werden. Ist er täglich drei bis vier Stunden alleine, sollte man über einen Hundesitter oder eine Betreuung aus der Nachbarschaft nachdenken.

Was kostet ein Lagotto Welpe?

Wir teilen Ihnen gerne mit, wieviel ein Lagotto bei uns kostet und was Sie neben dem Hund noch zusätzlich bei uns bekommen. Bitte füllen Sie zunächst einen Fragebogen aus. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung.